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| Zuletzt geändert am: 2.06.2008 |
Freiheit sichern - http://freiheit-sichern.gj-nrw.de/ |
Seit In-Kraft-Treten des neuen Vorratsspeicherungsgesetzes am 1. Januar 2008 werden alle Kommunikationsverbindungen per E-Mail, Handy und Telefon der letzten sechs Monate gespeichert. Dagegen gilt es zu mobilisieren!
Eine Möglichkeit, PassantInnen für das Thema Vorratsdatenspeicherung zu sensibilisieren ist, fingierte Fahndungsfotos von euch oder euren Bekannten anzufertigen und in der Stadt auszustellen. Beispielbilder von Angela Merkel, Wolfgang Schäuble und den Mitgliedern des Landesvorstandes mit persönlichen Daten, begangenen Straftaten und den letzten Kommunikationsverbindungen findet ihr bald hier.
Eine Anleitung, wie man Digitalfotos im Stil des Kampagnenlayouts kontrastiert und so unerwünschtes Schwarz-Weiß-Denken anprangern kann, ist ebenfalls vorhanden.
Ihr könnt euch Fotos von den Passantinnen und Passanten machen und diese dann ebenfalls kontrastiert auf die Kampagnenhomepage stellen oder sie zum Beispiel für folgende Aktionen auf einer Stellwand anbringen. Ihr könnt eure Fotos auf der Freiheit-Sichern-Hompage sammeln und so den wachsenden Widerstand gegen die zunehmende Vorratsdatenspeicherung, Überwachung und Einschränkungen des Rechtes auf informationelle Selbstbestimmung Ausdruck verleihen.
Für eure Aktion auf der Straße könnt ihr außerdem Karten mit Fahndungsprofilen zu den von euch fotografierten Personen anfertigen, z.B. schreibt ihr auf diese Karten:
“XY hört gerne Musik, hat schon mal geraucht und vor dem 16-ten Lebensjahr Alkohol getrunken“.
Anregungen findet ihr wieder auf der Homepage und auf den Kampagnenpostkarten. Dadurch soll deutlich werden, dass derartige Angaben auf jedes der aufgehängten „Fahndungsfotos“ passen könnten. Das Unterscheiden zwischen „normalen BürgerInnen“ und „potentiellen TerroristInnen“ ist also auf Grund äußerer Merkmale oder Gewohnheiten nicht möglich.
Durch zunehmende Datenspeicherungen und Rasterfahndung gerät letztlich jede und jeder unter Generalverdacht. Verdächtig sind alle! Das ist der Grundsatz. Und dagegen heißt es, aktiv zu werden!!!
Ihr könnt auch zusätzlich noch Fotos von den PassantInnen machen, z.B. falls ihr eine Polaroidkamera habt. Ihr könnt auch, wenn möglich, Fotos mit einer digitalen Kamera von den Bürgerinnen und Bürgern schießen, diese kontrastieren und anschließend, natürlich nur mit Einwilligung der PassantInnen, z.B. auf diese (E-Mail an die Redaktion) oder eure Website stellen oder auch in einer späteren Aktion ausstellen.